|
|
Lötfreier Anschluss an den COM-Port
Die erste Schwierigkeit beim arbeiten am
COM-Port
ohne Lötkolben, ist der Anschluss der einzelnen Pins. Am
einfachsten ist es, sich ein 1:1 Verlängerungskabel (kein Nullmodemkabel!) zu besorgen,
dieses durchzuschneiden und schon hat man alle Leitungen als einzelne
Kabel.
Wer eine solche Verlängerung zur
Hand
hat, kann sich auch einzelne Ministecker basteln, die sich auf die Pins
im COM-Port schieben lassen. Dazu verwendet man am besten
dünnen Klingeldraht. Litze, also ein Bündel ganz
feiner Einzeldrähte geht auch, sollte dann aber wie auf dem
Bild zu sehen fest verdrillt werden, damit es später keinen Kurzschluss durch abstehende Fasern
gibt. Dieses Kabel wird auf einer Länge von 2-3 cm abisoliert.
Diesen freigelegten Teil wickelt man dann
fest um irgendetwas mit einem
Durchmesser von ca. 1mm wie eine Stopfnadel o.ä. Durch ein
bisschen Ausprobieren findet sich sicher irgendetwas Passendes. Die so
entstehenden Spiralen sollten ohne allzuviel Spiel auf die Pins des
COM-Ports passen.

Für eine grössere
Darstellung
bitte ins Bild klicken
Die Luxusversion sind
1mm-Lötösen. Die kann man
entgegen ihres Namens auch ohne Löten benutzen. Dazu wird ein
abisoliertes Kabel durch diese gefädelt und fest verzwirbelt.
Danach sollte man den Stecker noch mit Tesafilm,
Isolierband oder - ganz edel - mit Schrumpfschlauch isolieren und
stabiler machen.

Für eine grössere
Darstellung
bitte ins Bild klicken
Auf diese Art lassen sich zu
Experimentierzwecken Verbindungen zu den
einzelnen Pins herstellen. Die Lötösenversion mit
Schrumpfschlauch ist schon recht brauchbar, bei der einfacheren
Variante muss man schon etwas vorsichtiger sein und vielleicht die
Kabel noch anderweitig befestigen, damit sie nicht von den Pins
rutschen.

Für eine grössere
Darstellung
bitte ins Bild klicken
|
|