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Einfache Infrarot-Objekterkennung
Diese Schaltung eignet sich hervorragend zur
Reflex-Hindernisserkennung für Roboter. Sie kann aber auch als
Signalbarke zur Ortsbestimmung oder zur primitiven
Datenübertragung verwendet werden. Sie ist ausgelegt
für den Empfängerbaustein TSOP 17xx. Die Schaltung
besteht aus 2 Taktgebern auf der Basis des NE555
Timerbausteins. Der TSOP ist
dafür gedacht, das Signal von Infrarotfernbedienungen zu
empfangen und zwar unabhängig vom Umgebungslicht und anderen
Fehlerquellen. Deswegen hat er einen passiven Tageslichtfilter, der aus
einem speziellen Kunstoff besteht und einen Bandpass, der nur Signale
in einem bestimmten Frequenzbereich an die Empfangselektronik
durchlässt. Da in der Natur solch hochfrequente
Infrarotstrahlung nicht existiert ist er also optimal abgesichert gegen
andere äussere Einflüsse. Das Protokoll der Infrarot
Datenübetragung von TV Ferbedienungen sieht im Grossen und
Ganzen so aus, das ein Bit durch die Dauer eines 40 kHz Signals bzw,
die Dauer der Sendepausen definiert wird. Dies geschieht
ungefähr im Millisekundenbereich (je nach Protokoll, siehe: SB-Projects)
Einer der NE555 erzeugt ein 40 kHz Signal, das von dem anderen NE555
ca. 10 mal in der Sekunde an- und ausgeschaltet wird. Dadurch ergibt
sich in etwa folgendes Ausgangssignal:
Der NE555 mit dem kleineren Widerstand
erzeugt die
Höhere Frequenz, demnach ist auch dessen Poti verantwortlich
für seine Frequenz. Am rechten Potentiometer kann man 40 kHz
einstellen (+/-20% oder so) Die Empfindlichkeit des TSOPs sinkt nun, je
weiter sich das Signal aus dem für ihn vorgesehen
Frequenbereich entfernt. Dies bewirkt man mit dem rechten Poti.
Beim TSOP17xx ist es ja so, das die Zahl
hinter der
17 den optimalen Frequenzbereich angibt. Also beim TSOP1740 sollte man
für grösst mögliche Empfindlichkeit ziemlich
genau 40 kHz einstellen. Man wird aber merken, dass je nach
Stromversorgung und Vorwiderstand der IR-LEDs dies in mittlgrossen
geschlossenen Räumen bereits viel zu empfindlich ist. Um nun
die Erkennungsentfernung einzustellen "verunreinigt" man nun das
Signal, indem man die Frequenz durch das rechte Poti
verändert. Am besten eignen sich dazu Spindelpotentiometer,
damit man hier sehr feinfühlig einstellen kann. Dieses
Verfahren mag nicht die "feine englische Art" sein, sie ist
dafür relativ einfach, variabel und funktioniert in der Praxis
recht zuverlässig. Bei entsprechender Anordung der Sendedioden
und des Empfängers lässt sich auch der Blickwinkel
noch optimieren und man erkennt selbst dünne Rohre am Rande
des Blickfeldes noch in einer ausreichenden Entfernung.
Alle hier angegebenen Werte sind nicht so genau, auch die erzeugten
Frequenzen und alles andere ist nur "so ungefähr", dies spielt
aber für den TSOP keine Rolle, der merkt keinen Unterschied,
er schaltet durch. Das ausgegebene Signal des TSOP ist ein TTL Pegel
und kann ohne Probleme z.B. von einen Mikrocontroller eingelesen
werden. Das erzeugte Signal lässt sich aber auch mit dem PC
auslesen, z.B. mit dieser
TSOP Schaltung
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